05. September – 02. November 2025
Gemeinsam mit der Sammlung Werner Trenker widmete sich die Stadt Wiener Neustadt dem malerischen Gesamtwerk von Markus Prachensky, einem der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Informel.
Im Zentrum der Schau stand jene Farbe, die der Künstler selbst als die Farbe seines Lebens bezeichnete: ein flammendes Rot, das zum Türöffner in seine abstrakt-expressionistische Bildwelt wurde.
Prachensky - Ein Malerleben in Rot
Markus Prachensky – Ein Malerleben in Rot, Museum St. Peter an der Sperr, Wiener Neustadt
Kuratiert von Barbara Steininger-Wetzlmair und Florian Steininger.
Gemeinsam mit der Sammlung Werner Trenker widmete sich die Stadt Wiener Neustadt dem malerischen Gesamtwerk von Markus Prachensky (1932–2011), einem der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Informel. Im Zentrum der Schau stand jene Farbe, die der Künstler selbst als die Farbe seines Lebens bezeichnete: ein flammendes Rot, das zum Türöffner in seine abstrakt-expressionistische Bildwelt wurde.
Vor der sakralen Kulisse des ehemaligen Klosters St. Peter an der Sperr spannte sich der Bogen von frühen konstruktiven Arbeiten der 1950er-Jahre über die ausdrucksstarke Serie Rouge sur Noire und die lyrische Skripturalität der 1960er-Jahre bis hin zu großformatigen Werken des Senatus Consultum-Zyklus von 2005, der in der Apsis der Kirche monumental zur Geltung kam. Mit Arbeiten wie Battaglia di San Romano zeigte die Ausstellung auch Prachenskys bewusste Bezugnahme auf die europäische Kunstgeschichte.
Die gezeigten Werke stammten aus den privaten Sammlungen von Werner Trenker und Brigitte Prachensky. Mit dieser Präsentation knüpfte Wiener Neustadt an die erfolgreichen Schauen zu Ernst Fuchs, Hermann Nitsch und Paul Rotterdam an und bestätigte seinen Ruf als Kunsthauptstadt Niederösterreichs.